Die natürliche Fortbewegungsart des Menschen ist das Laufen auf zwei Beinen. Nicht nur das Gehen mit bis zu 5 oder 6 km/h, sondern auch das schnellere Laufen (Rennen) mit über 15 km/h, und zwar für mehrere Stunden am Tag.
Zum Vergleich: Ein Pferd schafft 100 bis 150 km in 24 Stunden. Es schafft auch einmalig etwa 200 km, aber danach ist es tot. Der gut trainierte Mensch kommt weiter, und läuft auch wieder am folgenden Tag.
Nicht falsch an Kreuzungen mit höherer Verkehrsdichte, wenn der Radius stimmt. Leider sind viele Kreisverkehre mit minimalem Radius gebaut. Ein Lastzug mit 18,75 m kann nur mit sehr geringer Geschwindigkeit fahren. Der Fahrer am Steuer (ich!) ist mächtig am Wirbeln, fährt den Lastzug auf engsten Radien, um nicht die Bordsteine zu berühren und die Rabatten zu planieren. Für eine eigentlich gerade Durchfahrt eines Gliederzuges (Zugmaschine bzw LKW hat nur gelenkte Vorderachse, keine All-Achs-Lenkung, keine besonderen Lenkachsen am Drehschemel-Anhänger) ist folgendes Vorgehen notwendig:
Mit 22 m geht es zwangsweise über Bordsteine. Die Reifen sagen "Danke!". Bei einer normalen Kreuzung auf der gleichen Fläche wäre das nicht passiert.
Es gibt nur wenige Gemeinden, die auf die Vernunft der Fahrer vertrauen, in der Mitte keine Insel mit Bordsteinkanten bauen, sondern nur eine optisch markierte geringe Erhöhung, die überfahrbar ist für den, der dem Kreisring nicht folgen kann.
ICH HASSE SIE!
Am Ortseingang: Wo ein PKW noch knapp mit 50 km/h durchkommt, muß ein Lastzug auf 30 km/h runter, oder weniger, um danach wieder auf die innerorts erlaubten und üblichen 50 km/h zu beschleunigen. Sinnlose Umweltbelastung!
Es ist unvernüftig, 3 verschiedene Höchstgeschwindigkeiten vorzuschreiben auf Straßen, die in der Mehrzahl nur einen Fahrstreifen je Richtung haben. Es führt zu Unzufriedenheit der Fahrer und zu gefährlichen Überholmanövern.
Grob gesagt gelten:
Auf schmalen Straßen dieser Art ist ein Fahrzeug mit 2,55 oder 2,60 m "richtig harter" Breite, und über 3,00 m Breite über die Spiegel oberhalb 60 km/h nur durch gute Fahrer sauber zu fahren. Es ist egal, ob das Fzg LKW oder Bus oder ein Anhänger hinter einem schmalen PKW ist, ob 700 kg leicht oder 32 t schwer. Hier halte ich 60 km/h für berechtigt. Bei Begegnungen dieser breiten Fzg sind die rechten Räder mindestens am Rand der befestigten Straße, teilweise darüber hinaus. Auch das Warten zwischen Straßenbäumen ist Alltag, genau wie das Herunterlassen der linken Scheibe zum Einklappen der Spiegelei.
Die STVO ist in diesem Punkt genereller Schwachsinn, denn sie unterscheidet nicht nach Fahrzeugbreite. Viele der beliebten 7490 kg LKW sind genauso breit wie die schwereren, also 2,55 oder 2,60 m.
Auf wenigstens normal-breiten Straßen sind die 60 km/h Schwachsinn. Das belegen auch Heraufsetzungen der VMAX innerhalb geschlossener Ortschaften auf der gleichen durchgehenden Straß auf 70 oder 80 km/h, die dann laut STVO (Stand 2011-12, seit Jahrzehnten) für alle Fahrzeuge gelten. Ich BESCHLEUNIGE also den Lastzug, wenn ich in eine solche Ortschaft einfahre, und lasse ausrollen am Ortsausgang.
Die Realität im Zeitraum 2009 bis 2011:
Die deutliche Mehrheit der schweren Fahrzeuge ist mit 89 km/h unterwegs,
am Limit des Geschwindigkeitsbegrenzers. Ich habe bisher nicht bemerkt,
daß es durch diese regelwidrige Geschwindigkeit zu vermehrten
Unfällen kommt. Die breiten Fzg werden in der Mehrzahl von trainierten
Fahrern bewegt.
Eine nicht unerhebliche Anzahl PKW sind mit 120 km/h und MEHR unterwegs. Es wundert mich nicht, daß Alleebäme so häufig geknutscht werden. Hier toben sich die untrainierten Fahrer aus.
Es ist sicher nicht richtig, wenn eine vielbefahrene 3-spurige Autobahn an einer Steigung durch 3 nebeneinander fahrende LKW blockiert wird, die mit z.B. 20 und 40 und 65 km/h bergauf schnecken.
Ist diese Autobahn nachts jedoch frei von PKW, zumindest in Abschnitten von jeweils mehreren km, dann ist es nicht zu rechtfertigen, daß die LKW alle auf der rechten Spur kriechen sollen, gebremst durch den Langsamsten auf 35 km/h wenn man Glück hat, oder nur 18 bei Pech.
Ich meckere nicht über den, der mit unterdurchschnittlicher Motorleistung pro Masse unterwegs ist, solange nicht übermäßige Rußwolken einen schlechten Wartungszustand anzeigen. Die Verkehrsplaner und -lenker sind das richtige Ziel für den Knüppel!
HIER FEHLT NOCH VIEL: Inhalt existiert bisher nur im Kopf und in Schnipseln, wird erst noch geordnet aufgeschrieben.
Autor: Harun Scheutzow
Letzte Änderung: 2012-01-31