Ich wollte erst getrennte Seiten für positiv und negativ anlegen, aber es gibt so viel Gemischtes, daß ich mich für eine einzige Seite entschieden habe.
Insbesondere die Firmen werben ständig, wie toll sie und ihre Produkte sind. Die Leitungsebenen jammern über Fachkräftemangel. Die haben es verdient, daß die Erfahrungen mit ihnen und ihren Produkten aufgeschrieben werden.
Große Straßen haben an den Kreuzungen keinerlei Schilder mit ihren Namen. Da ich mich nicht auf EDV verlassen und auch keinen Stadtplan kaufen wollte, habe ich einen Taxifahrer befragt, der am Stand wartete.
Laatzen hat für sein Bürgerbüro ein großes Lob verdient. Seit mindestens 1999 ist das Bürgerbüro von Montag bis Samstag für die Bürger da, mit Öffnungszeiten, die deutlich über dem Durchschnitt liegen, mit freundlichen und kompetenten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in einer Anzahl, die Wartezeiten ganz vermeidet oder auf wenige Minuten begrenzt.
Ich habe 1 Jahr in Laatzen gewohnt. Könnte ich mir meinen Wohnsitz nach der Funktion der Verwaltung aussuchen, wäre ich geblieben.
Auch wenn ich 5 Minuten vor Schluß komme und Kurzzeitkennzeichen zur KFZ-Überführung begehre, werde ich freundlich bedient.
Vielen Dank und bitte weiter so!
Von der Autobahn kommend, ist der Weg nach Calbe Ost und zum dortigen Bahnhof überhaupt nicht ausgeschildert. Für Nord, Ost und Süd stehen Schilder. Dann ist noch der kurze Weg durch das Industriegebiet zum Bahnhof für Fahrzeuge gesperrt. Es bleibt nur langer Umweg von mehreren Kilometern. Mein Zug war jedenfalls weg, und damit auch der Nachtzug ab Halle (Saale), für den ich eine Liegewagenreservierung gekauft hatte - wenigstens hatte ich die normale Fahrkarte noch nicht gekauft.
maps.google.de wies den kurzen Weg übrigens als befahrbar aus!
Der Weg zum Bahnhof ist im Stadtgebiet nur sehr mangelhaft ausgeschildert.
Das verdammte Sonntagsfahrverbot hatte mich mit meinem gelben Volvo LKW auf der A9 am Hermsdorfer Kreuz erwischt. Also bin ich am Sonntag vormittag von der östlichen Raststätte in die Stadt gelaufen, zum Bahnhof, um den Sonntag sinnvoll zu nutzen. Der Weg zum Bahnhof war fast optimal ausgeschildert - mal ein Lob - und ich habe meinen Zug erreicht.
Der größte Fehler ist die Existenz dieses Landkreises, der die für sich schon jeweils zu großen Landkreise Bad Doberan und Güstrow seit dem Herbst 2011 vereint. Diese angeblich effektive Gigantomanie führt zu Identifikationsverlust - den Menschen (nicht nur in der Verwaltung) ist letztlich egal was passiert, weil die räuliche Nähe fehlt.
Fertiggestellt 2010 oder 2011. Das Höhenprofil entspricht dem Feld (Ackerland) mit starken Steigungen, nicht der Straße, neben der der Radweg verläuft. Der Straßenverlauf ist wesentlich flacher, die Straße deshalb auch für den nicht besonders sportliche Menschen durchgängig befahrbar, wenigstens ohne Gegenwind. Der Radweg erfordert sehr viel Kraft (Tourenrad ohne Gangschaltung oder normaler Reisegang gewählt), oder Gangschaltung auf große langsame Übersetzung, eine gute Balance und viel Geduld (langsam die Berge rauf, obwohl schnell und kräftig tretend). Ein großer Radlader hätte für einen kleinen Teil des Gesamtpreises das Höhenprofil der Straß realisiert, so den Radweg durchgängig befahrbar für nicht besonders sportliche Menschen gemacht.
Die Gegend ist sehr windig. Wind kam überwiegend aus West. Der Radweg verläuft in Ost-West-Richtung. Windschutz ist sinnvoll, wenn auch schwierig effektiv zu realisieren, weil eigentlich Richtungsänderungen notwendig und damit eine unbeliebte Verlängerung. Ein natürlicher Windschutz ist dichtes Buschwerk, aber gerade das wurde nicht gepflanzt, sondern stattdessen schön teuere Bäume mit Stammhöhe über 1,50 m, unter und zwischen denen der Wind hindurchpfeifen kann.
Noch habe ich nicht ermittelt, welche Personen diese Details geplant und beschlossen haben. Alltags-Radfahrer sind das mit Sicherheit nicht. Für mich sind diese Personen inkompetent, unfähig, oder hatten andere üble Gründe für diese Fehler, typischerweise in letzter Konsequenz den persönlichen Vorteil, durch Umleitung öffentlicher Gelder in die eigene Taschen.
Fertiggestellt vor 2010, mit Mitteln der EU, soweit ich mich erinnere. Das Höhenprofil ist gut, die Schlangenlinie besorgt soweit wie möglich den Windschutz. Merkwürdig, daß der Radweg aus zwei Betonspuren besteht (Richtungsfahrbahnen?), die zufällig den passenden Abstand für für zweispurige Straßenfahrzeuge haben.
Eindeutig sind dann die Ausweichstellen. Beabsichtigt war ganz klar der Ausbau des Fahrweges für alle Fahrzeuge, vor allem für KFZ. Ich nenne dies Mißbrauch von Fördermitteln.
Für mich ist ein "Ort" (in diesem Sinne) eine zusammenhängende menschliche Siedlung. 1 bis 3 km Feld (Acker) oder Wald unterbrechen den Zusammenhang.
Wer dieser Begriffsdefinition nicht folgen will, möge die Frage beantworten: Gibt es ein sachliches räumliches Kriterium, dem folgend die Siedlungsflecken den Orten zugeordnet werden?
Offizielle Namen wie "Gutow OT Ganschow" sind galoppierender Schwachsinn. Das Dorf Ganschow ist kein Teil des Dorfes Gutow. Beide sind durch eine Straße verbunden, die durch mehr als 1 km ortstrennendes Feld führt. Ein Ganschower ist kein Gutower ist kein Schönwolder.
Leider ist dieser Schwachsinn in Deutschland weit verbreitet. Es gibt allerdings auch Gebiete mit intelligenteren Bürgern, Verwaltungen, Lokalpolitikern. Dort existieren zwar genauso Großgemeinden, aber die Orte sind sachlich richtig benannt als "A, Gemeinde B". Das steht gut lesbar auf den Ortsschildern.
Schaufeln: Die Stiele aus Holz sind teilweise seitlich gebogen, was sehr schlecht für die Arbeit ist. Eine Biegung nach oben oder unten ist meist noch brauchbar, speziell nach unten bei bestimmten Produkten sogar Absicht. Die Stielaufnahme des Schaufelblattes hat ein Langloch für die Schraube / den Nagel zur Sicherung. Dieses Sicherungselement ist bei allen 5 Schaufeln, die ich angesehen habe, am falschen Ende des Langloches, dazu der Stiel so lose, daß er mit mäßiger Kraft auf Länge des Langloches herausgezogen werden kann.
Schaufeln mit Edelstahl-Blatt: Ich habe nur ein Exemplar angefaßt und war bedient. Das Blatt hatte Spiel auf dem Stiel, wäre ohne die Sicherungsschraube abgefallen.
Im Angebot sind Hornschlitten, also die alten bekannten Holzschlitten für den Spaß-Einsatz im Winter, für 39,xx EUR. Die einzelnen (teilweise Schicht-)Holzteile sind nicht sauber zusammengesetzt (Ritzen sichtbar). Die Metallstreifen auf den Kufen sind
Auch Holz-Wäschklammern kann man verpfuschen. Das hier Niedergeschriebene habe ich 2007 bis 2011 im deutschen Handel gesehen, gekauft wenn ihm die Fehler nicht anzusehen waren.
Im durchsichtigen Kunststoffbeutel ist Holzwurmmehl, Sägemehl, diverse vermurkste Holzreste teilweise mit Wurmlöchern, und noch ein paar Klammern, die andeuten, was ausschließlicher Inhalt sein sollte.
Die Metallfedern sind nicht verzinkt, erst rehct kein rostfreier Stahl, rosten bei Feuchtigkeit.
Das Holz ist billigstes Laubholz, das schon bei mäßiger Nässe wie bei einem Regen durch Pilze besiedelt wird. Nadelholz wie Kiefer wäre beständiger.
Kunststoff-Klammern sind keine gute Alternative. Schlechter Kunststoff und Materialeinsparung läßt die Klammern brechen, sofort oder nach etwas Alterung und UV-Licht von der Sonne.
Ganz klar: Je höher die Anforderungen, umso weniger Menschen können sie erfüllen. Es gibt nur wenige Spitzenkräfte.
Aber: Diese Spitzenkräfte werden viel zu oft nicht effektiv eingesetzt. Dabei sollte man nicht nur in den kleinen Dimensionen einer Abteilung oder Firma denken, sondern wenigstens innerhalb des Staates.
Die Arbeitsplätze für Ingenieure sind oft genug eine Zumutung. Beispiele?:
Es scheint im zweiten Halbjahr 2011 absolut uncool zu sein, auf eine per Email erhaltene Bewerbung auf eine ausgeschriebene Stelle wenigstens mit einer Eingangsbestätigung zu reagieren. Das kostet nur Sekunden. Die Bewerbungen sind defintiv angekommen, wie stichprobenartige telefonische Nachfragen ergaben.
Ich kann mir zwar vorstellen, daß es auf eine Stelle als Berufskraftfahrer mit C/CE Führerschein "viele" Bewerbungen gibt, als Logistiker (nicht Lagerarbeiter, sondern Transportplaner) dürften sich schon deutlich weniger bewerben, und auf Ingenieursposten im Bereich Entwicklung von Elektronik, Hardware und Software sollten es nur Wenige sein. In den Jahren 199x und 200x waren es 5 bis 15.
Es gibt "natürlich" auch in den folgenden 4 und 8 und 12 Wochen keinerlei Reaktion der angeschriebenen Firmen. Die Stellenanzeigen sind weiterhin auf den Websites der Firmen zu finden. Deshalb muß ich schlußfolgern: Diese beworbenen Stellen existieren nicht, sind nicht zu besetzen.
Ich werde hier Firmennamen veröffentlichen!
Autor: Harun Scheutzow
Letzte Änderung: 2011-12-18